Eröffnung der Dauerausstellung "zurückgeschaut" @ Heimatmuseum Treptow, Berlin [13. Oktober]

Eröffnung der Dauerausstellung "zurückgeschaut"


1322
13.
Oktober
19:00 - 21:00

 Facebook-Veranstaltungen
Heimatmuseum Treptow
102 Stern Damm, 12487 Berlin
Eröffnung der Daueraustellung
z u r ü c k g e s c h a u t
zur Ersten Deutschen Kolonialausstellung 1896 im Treptower Park

Ein Projekt des Bezirksmuseums Treptow/Köpenick in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland ISD-Bund und Berlin Postkolonial

Zeichnung: Lena Ziyal, «Kwelle Ndumbe/Bismarck Bell», 2017

Liebe Freund*innen, Kolleg*innen, Mitstreiter*innen,

nach langer und intensiver Vorbereitungszeit ist es endlich soweit: Die vom Bezirksmuseum Treptow/Köpenick in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland ISD und Berlin Postkolonial e.V. erarbeitete Dauerausstellung «zurückgeschaut», die sich kritisch mit dem deutschen Kolonialismus und speziell mit der " Ersten Deutschen Kolonialausstellung" 1896 im Treptower Park beschäftigt, wird am 13.10.2017 um 19 Uhr im Museum Treptow, Sterndamm 102, in 12487 Berlin eröffnet.

Wir möchten dem Bezirksmuseum Treptow/Köpenick für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit sowie für die Bereitschaft danken, die als «Archiv» konzipierte, ergänzungsfähige Ausstellung langfristig zu präsentieren. Wir freuen uns sehr darüber, dass das Bezirksamt von Treptow-Köpenick für den Treptower Park auch eine Informationstafel zur Ersten Deutschen Kolonialausstellung 1896 plant.

Soweit wir wissen, ist z u r ü c k g e s c h a u t die bundesweit erste Dauerausstellung zur Geschichte und Gegenwart des deutschen und europäischen Kolonialismus und Rassismus sowie zur Selbstbehauptung und zum Widerstand der Kolonisierten. Von der Mehrheitsgesellschaft sind diese Themen bisher weitgehend ignoriert oder auch bewusst marginalisiert worden. In den Schulen werden sie eher nebenbei angerissen oder, noch häufiger, überhaupt nicht erwähnt.

Wenn die Zunahme von Rassismus und Nationalismus in unserer Gesellschaft inzwichen unübersehbar ist, dann ist das auch eine Ergebnis dieser Versäumnisse. Wir würden uns daher nichts lieber wünschen, als dass andere Städte und Museen — gerade jetzt — mit ähnlichen Projekten aufwarten und dabei eng mit migrantisch-diasporischen Selbstorganisationen und postkolonialen Initiativen zusammenarbeiten.

Zudem wollen wir allen danken, die uns bei diesem Projekt beraten und unterstützt haben, ohne dass sie für evt. Mängel oder Fehler verantwortlich sind. Über weitere Anregungen, Korrekturen, Ergänzungen und Hinweise freuen wir uns.

Besonderer Dank geht an:
Paulette Reed-Anderson, Katharina Oguntoye, Lena Ziyal, Satch Hoyt, Mnyaka Sururu Mboro, Robbie Aitken, Rea Brändle, Jan Schrippe, Andreas Bohne, Stefanie Michels, Joachim Zeller, Michi Knecht, Robin Cacket, Nicola Vösgen, Werner Hillebrecht, Reinhart Kößler, Henning Melber, Wolfgang Apelt, Dag Henrichsen, Peter Schreiber, Israel Kaunatjike, Abdel Amine Mohammed, Lucía Muriel, Karen Taylor, Marie Biloa Onana, Iman Attia, Josephine Apraku, Joshua Kwesi Aikins, Hervé Tcheumeleu, Marianne Ballé Moudoumbou, Elisabeth Kaneza, Mara Stirner, Leftvision, Serafina Duisberg, Naima Shali, Lucilla Lepratti, Vincent Kammer, Katharina Epstude, Momme Mommsen Diederichsen, Holger Stoecker, Larissa Förster, Heike Hartmann, Bebero Lehmann, Yasemin Shooman, Kerti Puni-Specht, Mirja Memmen, Yann Le Gall, Felici Katz, Susann Lewerenz, Manuela Bauche, Nicola Lauré al-Samarai, Aischa Ahmed, Sharon Otoo, Sandrine Micossé-Aikins, HMJokinen, Marie Piper, Julia Grosse, Vincent Bababoutilabo, Bafta Sarbo, Simone Dede Ayivi, Elisabeth Michiel, Jutta Sandkühler, Ole Höfer, Ferdinand Höfer, die Kolleg*innen der Stiftung Nord-Süd-Brücken, des Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V., des Tanzania-Network, von glokal, von AfricAvenir International, vom Afrika-Rat Berlin-Brandenburg und vom Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland e.V.

Wir würden uns sehr freuen, am Freitag, dem 13.10. um 19 Uhr im Museum Treptow mit Euch allen anstoßen zu können!

Tahir Della (ISD) & Christian Kopp (Berlin Postkolonial)
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