Beyond the Senses: Bodies, Technology, Environment @ Martin-Gropius-Bau Berlin, Berlin [27. Juli]

Beyond the Senses: Bodies, Technology, Environment


4610
27.
Juli
19:00 - 20:30

 Facebook-Veranstaltungen
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110, 10963 Berlin
Künstler*innengespräch mit Marie-Luise Angerer, Josh Berson, David Howes und Chris Salter

In englischer Sprache / in English

Auch wenn die Rolle neuer Technologien in kunsthistorischen Darstellungen sensorischer Umgebungen oft heruntergespielt wird, gibt es eine lange Folge historischer Präzedenzfälle in der Moderne und Postmoderne, die sich damit beschäftigten, wie das menschliche Sensorium durch neue ästhetische Strategien erweitert wird – so zum Beispiel das Interesse der Künstler*innen des frühen 20. Jahrhunderts an der Synästhesie. In jüngerer Zeit jedoch machen sich die bildenden, darstellenden und nun auch die medialen und digitalen Künste gerne die sogenannte „sensorische Wende“ zunutze und richten ihre Aufmerksamkeit auf die Interaktion zwischen dem sensorisch empfindenden Subjekt und einem zunehmend „sensorisch bewussten“ Umfeld. Diese Veränderung schließt nicht nur die neuen Technologien ein, sondern auch neue Paradigmata, die aus den Kognitionswissenschaften, Medien- und Kulturwissenschaften, der Geistesphilosophie, den Ingenieurswissenschaften und der Anthropologie entstehen. Was geschieht, wenn verschiedene Sinne sich miteinander verfangen oder verweben, wenn sie verschmelzen, verschwimmen? Was passiert mit unserem Gefühl des eigenen Selbst und des eigenen Körpers in diesen neuen verstärkten, immersiven oder erhöhten „bewussten“ Umgebungen? Entstehen neue „Sinne“ – und welche könnten es sein?

***

While the role of new technologies has often been downplayed in many art historical accounts of sensory environments in the visual arts, there has been a long set of historical precedents within modernism and postmodernism focused on how new technical means expand the sensorium through aesthetic strategies – for example, the interest in synaesthesia from artists in the early 20th century. More recently, however, the visual, performing and now media or digital arts have been quick to capitalize on the so-called “sensory turn” by focusing on the interaction between the sensing subject and an ever increasingly “sensory aware” environment; a shift that involves not only new technologies but also new paradigms arising from cognitive science, media and cultural studies, philosophy of mind, engineering and anthropology. What occurs when different senses entangle, merge, blur or intertwine? What happens to our sense of self and our body in these new augmented, immersive or heightened “aware” environments? Do new kinds of “senses” emerge and what are they?
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